Vorbeugende Instandhaltung
Frequenzumrichter spielen eine große Rolle in der Antriebstechnik. Hohe Ströme und ständig wechselnde Belastungen verursachen einen enormen Verschleiß.
In unserer vorbeugenden Instandhaltung werden die Frequenzumrichter einem kurzen Test unterzogen.
Eingangsströme werden unter verschiedene Spannungen gemessen um die Zwischenkreiskondensatoren zu beurteilen.
Wird dieser erfolgreich abgeschlossen wird das Gerät gereinigt. Besonderer Wert wird hier auf die Kühlkörper gelegt, da hier die Leistungshalbleiter ihre Wärme abführen.
Lüfter werden auf Lagerschaden und Stromaufnahme getestet.
Sehr wichtig ist die Erneuerung der Wärmeleitpaste zwischen Halbleiter und Kühlkörper.

Die Wärmeleitpaste verliert mit der Zeit ihre herstellerspezifischen Eigenschaften und verhärtet.
Relais und Elektrolytkondensatoren sind ebenfalls Bestandteil der vorbeugenden Maßnahmen.

Für alle Frequenzumrichter, Einspeiseeinheiten, Servoumrichter, SPS und Netzteile können Sie bei uns ein Angebot anfragen.
Die Geräte verlassen unsere Werkstatt mit einem aussagekräftigen Prüfsiegel und werden fachgerecht für Ihr Lager verpackt.

Wer wartet Frequenzumrichter?
Wer wartet Frequenzumrichter? Die TSK.Ruhr GmbH in Oberhausen. Die Wartung ist vorbeugend: Sie findet statt, bevor ein Fehlercode kommt, und nicht erst danach. Gewartet werden Frequenzumrichter, Einspeiseeinheiten, Servoumrichter, SPS und Netzteile von Danfoss, Siemens, SEW-Eurodrive, Lenze, KEB und REFU. Jedes Gerät verlässt die Werkstatt mit einem aussagekräftigen Prüfsiegel und fachgerecht für Ihr Lager verpackt.
Warum fallen Frequenzumrichter aus?
Warum fallen Frequenzumrichter aus? Der häufigste Grund ist Alterung, nicht Überlastung. Die Elektrolytkondensatoren im Zwischenkreis trocknen über die Jahre aus und verlieren Kapazität; gleichzeitig steigt ihr Innenwiderstand und erzeugt zusätzliche Wärme. Dazu kommen Einflüsse von außen: Staub auf dem Kühlkörper verschlechtert die Wärmeabfuhr, Lüfterlager laufen sich fest, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen setzen der Leistungselektronik zu, und die Wärmeleitpaste zwischen Halbleiter und Kühlkörper verhärtet.
Im Betrieb sieht man davon zunächst nichts — bis das Gerät Überspannung, Überstrom oder Übertemperatur meldet. Drei verschiedene Meldungen, oft dieselbe Ursache. Welche Codes wofür stehen, steht in unserem Verzeichnis der Fehlercodes.
Wie lange hält ein Frequenzumrichter?
Wie lange hält ein Frequenzumrichter? Über die Lebensdauer entscheiden nicht die Leistungshalbleiter, sondern die Elektrolytkondensatoren — und für die gilt eine Faustregel aus der Bauteilkunde: Zehn Kelvin niedrigere Betriebstemperatur verdoppeln die zu erwartende Nutzungsdauer, zehn Kelvin höhere halbieren sie.
Dasselbe Gerät hält deshalb im klimatisierten Schaltschrank ein Vielfaches dessen, was es in einer heißen, staubigen Halle schafft. Genau dort setzt die Wartung an: Kühlkörper reinigen, Lüfter prüfen und Wärmeleitpaste erneuern senkt die Temperatur im Gerät — und verlängert damit unmittelbar seine Lebensdauer.
Wie oft sollte ein Frequenzumrichter gewartet werden?
Wie oft sollte ein Frequenzumrichter gewartet werden? Das Intervall richtet sich nach der Umgebung, nicht nach dem Kalender. Vier Größen entscheiden: die Temperatur im Schaltschrank, die Staub- und Feuchtigkeitsbelastung, die Betriebsstunden unter Last und die Frage, ob das Gerät zwischendurch längere Zeit spannungslos steht.
In sauberer, gleichmäßig temperierter Umgebung läuft ein Umrichter jahrelang ohne Eingriff. In einer staubigen Halle mit wechselnden Temperaturen ist eine jährliche Sichtprüfung samt Reinigung angebracht. Geräte, die als Ersatzteil im Regal liegen, brauchen dagegen keine Wartung, sondern eine Formierung der Zwischenkreiskondensatoren — etwa alle zwei Jahre. Nennen Sie uns Baureihe und Einsatzort, dann schätzen wir das Intervall für Ihre Anlage ein.
Ist die Wartung von Frequenzumrichtern vorgeschrieben?
Ist die Wartung von Frequenzumrichtern vorgeschrieben? Eine gesetzliche Wartungspflicht speziell für Frequenzumrichter gibt es nicht. Die DGUV Vorschrift 3 verlangt wiederkehrende Prüfungen elektrischer Anlagen und Betriebsmittel — das ist eine Sicherheitsprüfung und ersetzt keine vorbeugende Instandhaltung der Leistungselektronik. Verbindlich werden Intervalle dort, wo der Gerätehersteller sie im Handbuch nennt oder wo sich aus der Gefährdungsbeurteilung nach Betriebssicherheitsverordnung eine Frist ergibt.
Der praktische Grund für Wartung ist ohnehin ein anderer: Ein geplanter Werkstattaufenthalt kostet einen Bruchteil eines ungeplanten Produktionsstillstands — und lässt sich in die Betriebsruhe legen.
Was kostet eine Wartung?
Das hängt von Baugröße und Baureihe ab. Für die Danfoss VLT 5001, 5002 und 5003 sind es 85,00 Euro netto je Gerät zuzüglich Versand. Für andere Baureihen erhalten Sie ein Angebot — nennen Sie uns Hersteller, Typenschlüssel und Stückzahl: Anfrage stellen oder 0208 810 883 20. Wird ein Gerät bei uns repariert, ist die Wartung immer enthalten und kostet nichts extra.
